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Christian Pilnacek
Die Zwei-Klassen-Justiz in Österreich, von 2004-2025
Gustav Mayer und der Justiz-Sektionschef Pilnacek
Eine Männerfreundschaft verpflichtet!

"Ein daschlogener Fall" Zwei-Klassen-Justiz in Österreich

1) Der Einfachheit halber borge ich mir von “Maverick-15.5.2025-16:14h” 𝝅 = Pi aus, um einen verstorbenen hohen Beamten zu benennen. 𝝅 hat sich nicht nur in clamoröse Verfahren wie etwa Eurofighter eingemischt, nein, er war auch sofort zur Stelle, wenn schwarzen Unternehmern Ungemach drohte, wie in diesem Fall. Es geht um einen Vollgummireifenmonteur der nicht hinnehmen wollte, dass er jeden Arbeitstag giftigen Staub einatmen musste. Feine Staubpartikel können bis tief in die Lungen eindringen und sich sogar im Blutkreislauf ausbreiten. Das macht Staub hochgradig ungesund. Deshalb bat er seinen “Chef”, Staubmasken für sich und seine Kollegen zu besorgen. “Na, des geht net, wia schaut des denn aus, wenn da alle wia im Kriag mit de Masken herum rennan. Des kennans vagessn, des moch ma net!”. Damit gab sich der gute Mann aber nicht zufrieden und beschwerte sich bei der AUVA. Man solle doch den Staub untersuchen lassen und auf jeden Fall geeignete Staubmasken für die Arbeiter besorgen.

2) Damit der Text nicht zu lange wird, fasse ich es kurz zusammen. Jetzt kommt der lange Arm des 𝝅 zum Einsatz. Jahrelanger, vergeblicher Kampf mit der AUVA um die Staubmasken. Der Arbeiter wird zu Fachärzten und Psychiatern geschickt. Das Arbeitsinspektorat wird in einem ausführlichen Brief um Hilfe gebeten, auch ohne Erfolg. Jetzt reicht es dem Arbeiter. Er begibt sich zur Staatsanwaltschaft Wien, um eine Strafanzeige gegen 𝝅 und die Führung der AUVA einzubringen. Die Staatsanwaltschaft wollte die Anzeige gegen 𝝅 und die AUVA anfangs gar nicht entgegennehmen. “Das kann ich nicht” – “wieso nicht?”, es folgte ein Biss auf die Lippen und ein längerer Rückzug ins Amtszimmer. Später wurde ihm mitgeteilt, dass nicht genug Zeit wäre. Also erst einmal abgewimmelt und Zeit gewonnen.

3) Doch am nächsten Tag stand er wieder vor dem “grauen Haus” und begehrte Einlass. Diesmal nützte alles nichts und die Anzeige wurde widerwillig entgegengenommen. Ergebnis nach 25 Tagen: kein Anfangsverdacht! Der Kampf um die Staubmasken ging weiter beim Arbeits- und Sozialgericht Wien. Wo 𝝅 persönlich in den Verhandlungssaal kam, um der vom Arbeiter als befangen, bezeichneten Richterin, beizustehen und sie zu ermutigen. Interessante Einzelheiten später. Auf jeden Fall hat 𝝅 das Verfahren, wie schon “Sobo” es formulierte, ganz langsam, aber sicher “ohdraht”. Der Vollgummireifenmonteur möchte alle Anderen, von 𝝅 Geschädigten aufrufen, sich auch zu melden, und mit einer Sammelklage gegen das “daschlogn” und “ohdran” vorzugehen, um endlich, Recht zu bekommen.

4) Die Bundesegierung wird gut beraten sein, einen 𝝅-Fonds einzurichten, um die Opfer der Zwei-Klassen-Justiz zu entschädigen. Vielleicht könnte PP & ZZ einen eigenen “𝝅-Geschädigte-Ordner” erstellen, damit man alles auf einen Blick beisammen hat und nicht lange suchen muss. Vielen Dank und alles Gute. 5) Ein daschlogener Fall – Teil 2 – Was folgt als Nächstes? Der Vollgummireifenmonteur schildert seine Erlebnisse mit der AUVA, dem Arbeitsinspektorat, den Fachärzten und Pychiatern. Das wird für einiges an Erstaunen sorgen. Der Arbeiter hat alles, im Teil 1 Geschilderte, vor vielen Jahren, wahrheitsgetreu, mündlich und schriftlich vor Gericht vorgebracht, ohne dass er je von den Antagonisten verklagt worden wäre. Dazu hätte ich eine Frage an die werten Leser. Soll er die Richter, Rechtsanwälte, Ärzte usw. mit vollem Namen nennen, zB.: Herr Psychiater Franz Mustermann – Herr Psychiater F. M. – Herr Psychiater M. oder doch nur Psychiater M.?

6) Der giftige Staub, dem die Vollgummireifenmonteure bis heute ausgestzt sind, wird auch noch ausführlich behandelt werden. Später wird man sich die äußerst fragwürdigen Vorgänge im Arbeits- und Sozialgericht Wien näher ansehen. Wenn die Behörden “Vollgummireifenmonteur” lesen, werden sie sofort wissen um welche Person es sich handelt. Es steht ihnen frei, schriftlich Kontakt mit dem Mann aufzunehmen. Wollen sie aber weiter alles “daschlogn” und “ohdrat” ruhen lassen, dann wird er schonungslos alle Einzelheiten und Namen veröffentlichen. Er ist schon alt und krank und hat keine Angst mehr vor dem “tiefen Staat”. Doch wenn man das Schicksal von 𝝅 bedenkt, bleibt doch ein eigenartiges, mulmiges Gefühl in der Magengegend zurück. 𝝅 der große “Daschloga” hat die “Omertà” gebrochen und ist jetzt tot. Das große mediale Schweigen folgte.

7) Diese staatliche, stattliche Eiterbeule hat PP aufgestochen. Man kann Ihm gar nicht genug Dankbar sein. Frage an Babler. Wird er sich gegen die “schwarze Famiglia” durchsetzen und ZZ doch noch eine großzügige, der Wichtigkeit für Österreich angemessene, Medienförderung zukommen lassen? Bitte nicht sagen - Der Topf ist jetzt leider leer. Wenn der Wille da ist, wird man schon Geld aufstellen können! Lieber Andreas, nimm uns nicht die Hoffnung, die Du uns mit Deinen Reden im Wahlkampf gegeben hast. Vielen Dank und alles Gute.

8) Bastelfan-27.7.2025-16:15h fordert im Sinne von Transparenz, volle Namensnennung. Bitte sehr! Los gehts. Als ich mich 20 Minuten vor Verhandlungsbeginn im vierten Stock, vor dem Verhandlungssaal einfand, legte ich meinen Rucksack auf einen der bereitgestellten Sessel ab. Da ich Stimmen hörte, dachte ich im ersten Moment, die vorhergehende Verhandlung sei noch im Gange. Als ich Mütze und Schal abnahm und im Rucksack verstauen wollte, hörte ich die laute, etwas überdrehte Stimme der Richterin, Frau Mag. Andrea Mayrhofer, die eine Art Ansprache über den nächsten (meinen) Fall hielt: “Da kommt der dann wieder mit seinem Staub daher. Diesmal hat er sogar einen Anwalt mit, der wird ihm aber auch nichts nützen, denn wir haben ein Gutachten vom Sachverständigen Burghuber, das besagt, daß er noch genug Luft zum atmen hat. Da wirds wohl wieder nichts mit der Untersuchung der Gummistäube und des Schachterl mit seinem Staub habe ich auch nicht mit, das tut mir jetzt aber leid”.

9) Im selben Moment öffnete eine jüngere Dame die Tür und trat heraus. Da sie wie zufällig die Tür geöffnet ließ, sahen mich nun einige der Akteure mit meinem Rucksack hantieren und zögerlich verstummte das lachen und schenkelklopfen. Die Frau Richterin stürmte aus dem Verhandlungssaal und verkündete laut und unheilsschwanger: “Ja, der Lauscher an der Tür!, ja der Lauscher an der Tür!” und verschwand dann für einige Zeit in den Gängen des Arbeits- und Sozialgerichts. Man muß sich das einmal vorstellen, eine Richterin, der Senat, Sachverständige und deren Rechtsanwälte, lachend mit schenkelklopfenden Lobbyisten der Versicherungen, live, 20 Minuten vor Verhandlungsbeginn. Nachtrag zum Sager von Frau Rat, Mag. Andrea Mayrhofer. Ich war kein “Lauscher an der Tür”. Ich stand vor einem Sessel, auf dem der erwähnte Rucksack lag. Die laute Stimme der Richterin konnte man meterweit, trotz der geschlossenen Tür, deutlich hören.

10) Dieses “Er-hat-noch-genug-Luft-zum-atmen-Gutachten”, das die Richterin so euphorisch ankündigte, dieses letzte Ass hat nicht gestochen. Denn fälschlich behauptet Herr Prim.Univ.-Prof.Dr.O.C.Burghuber in seinem Gutachten: Spirometrie vor und nach Bronchospasmolyse sowie Blutgasanalyse vor und nach Belastung. Er hatte zwar so ein Standfahrrad in seiner Ordination stehen, wegen meiner starken Schmerzen im linken Knie, kam es aber zu keinem Belastungstest. “Wenn sie Schmerzen haben, dann müssen sie das nicht machen” wurde mir gesagt. Burghubers Aussage vor Gericht: “Ich kann jetzt mit Sicherheit nicht sagen, ob der Belastungstest durch Radfahren oder durch Hyperventilieren zustande kam.

11) Sollte das Radfahren ausfallen, sind meine Sprechstundenhilfen angewiesen, mir dies auch schriftlich festzuhalten. Falls der Kläger das Radfahren verweigerte, müsste er für eine halbe Minute hyperventilieren, dh stark ein- und ausatmen”. Müsste er, sagte Burghuber. Aus gutem Grund sagte er, “müsste” und nicht “er hat”. Denn ein heftiges hyperventilieren (wenn es eines gegeben hätte), hätten wir wahrscheinlich schon nach 10 bis 20 Sekunden wegen zu starker Schmerzen in den Lungen abbrechen müssen. Ich trau mich überhaupt nicht, stark ein- und ausatmen, weil dann gleich heftiges brennen und stechen in den Lungen einsetzt. Völlig absurd, daß ich so einen Belastungstest je mitgemacht hätte. Das ist nicht das erste falsche Gutachten, das im Zusammenhang mit diesem Staubskandal von den verschiedenen “Koryphäen” erstellt wurde.

12) Ich hätte eine Frage an “Dealer”. Wie schaffen Sie es, so lange Texte im Forum zu schreiben? Ich habe in dem Schreibfeld die Zahl 1000 stehen. Das erlaubt nur ein paar Absätze pro Kommentar. Aus dieser Not heraus habe ich sie fortlaufend mit der Nummer 1), 2), 3) usw. beschriftet, dass man sie sie der Reihe nach, lesen kann. Es ist ein bisschen anstrengend die Nummern zu suchen, aber momentan geht es halt nicht anders.
Vielen Dank und alles Gute.

13) Zuerst ging es nur darum, den vier Vollgummireifenmonteuren, geeignete Staubmasken zu besorgen. Das klingt einfach. Aber der “Chef” der Firma wollte das unter keinen Umständen. “Die Welt ist kein Ponyhof, jetzt hörns amal zua. Ich hab auch klein bei Goodyear angefangen und schau, was in der Zeit draus worden ist. Den Staub hat’s immer schon gebn und den wirds ah in der Zukunft gebn. Da wirst du nichts dran ändern. Sie wissen ja net mit wem sie sich da anlegen. Nur nichts anzünden. Schlafende Hunde soll man nicht wecken. Ich brauch an Orbeita und kan Revoluzzer”.

14) Vielleicht dachte 𝝅, dass er das Problem mit dem “aufsässigen” Arbeiter schnell bereinigen könne. Aber der “kleine” Arbeiter gab nicht klein bei und kämpfte weiter. So wurden immer mehr Ärzte, Richter, Rechtsanwälte, die AUVA, das Arbeitsinspektorat usw. in den Sumpf aus Lügen und Falschbehauptungen, hineingezogen. Wenn man finanziell gut abgesichert im “schwarzen” Elfenbeinturm sitzt, kann man sich anscheinend nicht vorstellen, wie die vier Arbeiter unter dem giftigen Staub leiden müssen. Wahrscheinlich war es ihnen auch sch….egal. Im Bericht 8), 9), 10) und 11) ging es um die Richterin, Frau Mag. Andrea Mayrhofer und Gutachter, Herr Prim.Univ.-Prof.Dr.O.C.Burghuber. Fortsetzung folgt.

15) Welche Personen haben sich in diesem Fall besonders “hervorgetan”? Es wird lange dauern, die Liste abzuarbeiten. Aber ein Anfang muß gemacht werden. Also dann beginnen wir mal mit der Gutachterin Dr. Bettina Matulla. “Also wenn die Frau Matulla gleich am Anfang ihres Gutachten fälschlich behauptet, daß ich 60 bis 80 Zigaretten täglich geraucht hätte (eine unglaubliche, verwegene Lüge), so vermute ich, daß es sich in diesem Fall sehr wohl um eine böse Anschuldigung handeln kann, denn ich habe die AUVA um Auszahlung einer Versehrtenrente geklagt. Der Grund: Mindestens 20.000 schwere Gummistaubunfälle bei meiner Arbeit als Vollgummireifenmonteur. Es könnte in diesem Fall, fälschlich angenommen werden, daß die 60-80 Zigaretten meine extreme Atemnot hervorgerufen haben und nicht der Gummistaub. Später hat sie sich entschuldigt, daß angeblich ihre “Sprechstundenhilfe” das Audiodiktat schlecht verstanden habe!

16) Und weiter geht es mit dem Gutachter Munda. Dr. Wolfgang Munda schreibt in seiner Gutachtensergänzung (ON 44): “Er führte aus, dass er aus kardialer Sicht nie Beschwerden gehabt habe”. Obwohl ich ihm doch ausführlich von meinen Herzproblemen berichtet hatte. Dazu ein kleiner Auszug: “In der Nacht, wenn ich oft keine Luft kriege, wache ich auf, panisch nach luft schnappend, höre ich das Herz nicht schlagen, später pocht es wie verrückt. Am Tag ist es besser, aber in der Nacht, da kommen Todesängste auf”. Am Ende seiner Ausführung betont er sogar nochmals, daß ich auch auf seine Nachfragen, keine kardiale Beschwerde angab. Das bleibt eine Falschaussage, auch wenn er sie noch so oft wiederholt.

17) Zur Abwechslung nun etwas über den Netzwerker 𝝅. Netzwerke als Erfolgsfaktoren - Security KAG als Branchennetzwerker. In Wien war Frau Dr. Bleckmann mit ihrer Buchpräsentation Gast der Security KAG im Palais Esterhazy. Dort wo sonst die Security KAG selbst mit dem Leitbetriebe Austria Wirtschaftklub eine etablierte Netzwerkveranstaltung durchführt, bei der sich seit 2008 Mitglieder der Finanz- und Versicherungswirtschaft der Vernetzung und Förderung von KMU-Betrieben verschrieben haben, ließen sich über 100 Gäste von Dr. Bleckmann ihre Erfolgsthesen näherbringen. Gemeinsam mit Protagonisten ihres Buches – von Dr. Christian Konrad und Dr. Karl Stoss, über Mag. Ali Rahimi und Wolfgang Rosam, bis hin zu Elmar Oberhauser und Uschi Fellner - spannte Dr. Magda Bleckmann den Bogen über den Erfolg, der all diese Personen ausmacht: Die Fähigkeit zum Aufbau eines tragfähigen Netzwerkes.

18) Weitere Gäste der Security KAG an diesem Abend: Bauernbundpräsident NAbg. Fritz Grillitsch, Capital Bank Vorstand Mag. Constantin Veyder-Malberg, leykam-Verlagschef Dr. Wolfgang Hölzl, Vizegeneralsekretär der Industriellenvereinigung Mag. Peter Koren sowie Justizsektionschef Mag. Christian Pilnacek. Die Security KAG konnte sich mit Vorstand DDr. Peter Ladreiter sowie Josef Obergantschnig und Michael Müller, unterstützt von PR-Berater Christoph Pöchinger, ein weiteres Mal als Vorreiter der strategischen Kooperation in der Versicherungs- und Finanzbranche und als guter Gastgeber präsentieren.

19) „Interdisziplinäre Kooperationen und die strategischen Planung einer solchen Zusammenarbeit zeichnen durch das Miteinander von Physikern, Volks- und Betriebswirten, Finanzmathematikern und Versicherungsaktuaren von jeher die Arbeit der Security KAG aus. Die Notwendigkeit in Netzwerken zu denken, kennzeichnet aber auch mehr denn je den erfolgreichen Verlauf des eigenen unternehmerischen Handelns und somit die wirtschaftliche Verwertung einer professionellen Arbeit“, zieht Security KAG Vorstand DDr. Peter Ladreiter nach diesem gelungenen Netzwerkabend Bilanz.
© Security KAG - 12.11.2010
http://www.securitykag.at/news.php?id=137

20) Heute werde ich das Los entscheiden lassen, wer als nächstes die Ehre bekommt. Es ist der aus den ORF-Seitenblicken bekannte Promi-Doktor, Herr Prim. Dr. Norbert Vetter. Als ich zu Fuß in Richtung des noblen, Wiener Cottageviertel marschierte, dachte ich mir, was werde ich wohl heute wieder erleben. Als ich in die große Villa eintrat, sah ich als erstes einen verglasten Lichthof, in dem ein protziger Mercedes-Sportwagen ausgestellt stand. Eine seltsame Art seinen Reichtum zur Schau zu stellen dachte ich mir. Als ich im Wartezimmer des Herrn Prim. Dr. Norbert Vetters saß und darauf wartete alsbald aufgerufen zu werden, ertönte nicht mein Name, sondern ein Herr Kommerzialrat wurde aufgerufen. Was ihm sichtlich unangenehm war, wie man merken konnte. Als auch ich nach dem Mann sah, “riß” es mich aber, ich vermeinte den Herrn Komm.- Rat Helmut Klomfar, den ehemaligen AUVA Obmann erkannt zu haben, wie er unmittelbar vor mir, zu Vetter ins Ordinationszimmer trat.

21) Ich habe schon mehrmals auf diese “traumatische” Untersuchung hingewiesen. Das Gespräch drehte sich um den Gummistaub, den ich und meine Arbeitskollegen ungeschützt einatmen müssten. Mit meiner fast schon flehendlichen Bitte, ob er nicht mithelfen könne, daß man diesen Staub auf giftige Substanzen untersucht, erreichte ich nichts. Ich wollte zurück zum Thema Gummistaub, das der Herr Prim. Dr. Norbert Vetter ablehnte. Warum wollte er unbedingt nichts von dem Staub wissen? Fast schon aus Verzweiflung warf ich: “Meine Lungenfachärztin hat mir gesagt, daß sie ausschliessen könne, daß es heutzutage noch gefährliche “Stäube” in der Arbeitswelt gäbe. Sind sie auch dieser Ansicht, dann geben sie mir das bitte schriftlich”; schon etwas energischer ein, denn sein “herrischer Tonfall” störte mich schon länger. Darauf er [ungefähr so]: “Is schon guat, da is di Tür, auf Wiedersehen”. Mich jetzt so plötzlich hinauskomplimentiert zu sehen, traf mich völlig unvorbereitet.

22) Ich konnte nur noch etwas lauter murmeln: “Da wird versucht einen Staubskandal zu vertuschen. Wir sollen unsere Lungen hinhalten daß die Unternehmer noch reicher werden”. “Ja, ja !”, waren die letzten Worte, die ich vom Herrn Primarius hörte. Warum wollte er nichts von diesem Gummistaub wissen? Ich hatte ihm doch genauestens von diesen knisternden, brennenden, bohrenden und stechenden Schmerzen in den Lungen erzählt. Daß diese Schmerzen auf den Bauch überspringen und im Magen, mit stechen und einem eigentümlichen qualvollem ziehen, sich fortsetzen. Das das Herz auf die verschiedenen Schmerzen einmal mit rasen, dann wieder fast mit Stillstand reagiert.

23) Daß mich die Hyperhidrose nachts nicht viel schlafen lässt. Wie kann man nur einen Patienten so runtermachen und ihm jegliche Hilfe zu verweigern, das konnte nur mit dem “hohen” Besuch des Kommerzialrates zu erklären sein. Da war mir schlagartig klar, die wollen mich abprallen lassen, gegen “Die” hast du keine Chance, war mein erster Gedanke. Als ich mich danach draußen, auf der nächtlichen Straße wiederfand, ließ ich das soeben erlebte, noch einmal auf mich einwirken. Wie gelähmt verweilte ich noch geraume Zeit in dieser Villengegend, als mich nahendes Hundegebell aus den Gedanken riß. Also wenn die den Klomfar schicken, dann nimmt die AUVA es doch nicht so auf die leichte Schulter und setzt auf ein völlig unbedenkliches Sachverständigengutachten der “Koryphäe” Vetter.

24) AUVA - Klomfar - Schelling - Römer! Viele werden sich fragen, warum tut ein Kommerzialrat so etwas? Die Antwort ist einfach. Wenn du “Famiglia” bist, dann hast du auch manchmal die “Drecksarbeit” zu machen. Und Klomfar hatte allen Grund etwas “gut-zu-machen”. Die AUVA wurde zu dieser Zeit von Kommerzialräten und Vizepräsidenten der Wirtschaftskammer an oberster Spitze geleitet. Daß die nicht viel für die Versicherten geleistet haben, ist eindeutig erkennbar. Alleine für die Prävention bekam die AUVA, 2006 – 56 Mio. €, 2007 – 60 Mio. €, 2008 – 61 Mio. €. Aber welche Erfolge konnten sie für diese riesigen Summen vorweisen? “Was war denn ihre Leistung?” könne man denken. Nun sollte man eigentlich annehmen, daß eben diese Kommerzialräte, Nationalräte und Vizepräsidenten der Wirtschaftskammer “mehr Hirn” haben sollten, um wenigstens das Geld der Versicherten zinsbringend und mit höchstmöglicher Sicherheit zu veranlagen”.

25) Doch was spielte sich seit Jahren bei der AUVA ab: “Komm.-Rat Helmut Klomfar, scheidet auf eigenen Wunsch nach mehr als sieben Jahren in dieser Funktion mit Ende April 2008 aus” schreibt das © Österreichisches Sicherheitsmagazin / Ausgabe 05/2008. Hintergrund dürften Verluste von Hochrisiko-Veranlagungen sein. “Das Gesundheitsministerium bestätigt offenbar die Gesetzeswidrigkeit von Hochrisiko-Veranlagungen der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt zwischen 2004 und 2008 in der Höhe von 92 Millionen Euro. Laut Nachrichtenmagazin “Profil” gibt es einen mit 15. April datierten Prüfbericht der Abteilung “Prüfung und Rechnungslegung der Kranken- und Unfallversicherungsträger” des Gesundheitsministeriums. In diesem Papier findet sich Kritik an den AUVA-Veranlagungen als “ein beträchtliches spekulatives Element, sodass sie nach Auffassung der Prüforgane nicht den Veranlagungsvorschriften des ASVG entsprechen”. meldet © Oe24.at am 23. Mai 2009.

26) Komm.-Rat Helmut Klomfar im Interview mit dem österreichischen Sicherheits Magazin, Ausgabe 01-02/2008: “Müssen den Gürtel noch enger schnallen!”. Im Mai 2008 übernimmt der Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreichs und seit 2007 Abgeordneter der ÖVP zum Nationalrat, Johann Georg (Hans Jörg) Schelling die Leitung der AUVA. „Ich übernehme von meinem Vorgänger mit der AUVA ein sehr gut bestelltes Haus“, betont der designierte AUVA-Obmann Dr. Schelling! 5 Jahre werde er sie führen, betonte er. Magere 8 Monate sind es dann doch nur geworden. Hintergrund dürften schon wieder Verluste von Veranlagungen sein: “In Folge der Finanzkrise sind bei der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) zwei Veranlagungen im Ausmaß von insgesamt 29 Millionen Euro gefährdet. Zwölf Millionen davon sind schon definitiv verloren, bei den anderen 17 Millionen bestehe noch Hoffnung, teilte die AUVA auf Anfrage der APA mit.

27) Die AUVA betont aber, dass für die Versicherten weder Leistungseinschränkungen noch Beitragserhöhungen drohen und auch kein Geld vom Staat benötigt werde, man werde das aus eigener Kraft bewältigen, erklärte AUVA-Obmann Hans Jörg Schelling in einer Aussendung. Berichtet das © Wirtschaftsblatt.at - 16.10.2008. Ende 2008 drehte sich wieder das Job-Karussell. Schelling verläßt fast fluchtartig seinen Posten in der AUVA, um gleich noch einen höheren zu bekommen. Er ist jetzt offiziell Vorsitzender des Verbandsvorstandes im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger. Dort darf er jetzt, wie er sagt: “…. unser Sozialsystem in eine gute und richtige Richtung lenken!”. Berichtet © OTS0198 2008-12-19.

28) Zu Schellings Wechsel in den Hauptverband äußerte sich auch der NAbg. Dr. Andreas Karlsböck. ….. Zur Beschränkung auf die Kernkompetenzen, gehöre auch das absolute Verbot, Versicherungsgelder an der Börse zu verzocken. Hier müsse man Lehren aus der Vergangenheit ziehen und dem neuen Chef besonders auf die Finger schauen, spielte Karlsböck auf die noch immer ungeklärten Millionenverluste aus Schellings Zeit in der AUVA an. © OTS0008 2009-01-23. Dr. Schelling zum Abschied: „Renate Römer übernimmt nicht nur ein gut bestelltes Haus, sondern auch ein Haus im Auf- und Umbruch. Die bereits begonnenen Projekte werden vollinhaltlich weitergeführt.“

29) Die neue “Chefin” der AUVA wird nun die Unternehmerin und Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreichs, Komm.Rat Renate Römer. Auch sie erklärt die Prävention zur vorrangigen Kernaufgabe der AUVA. “Die AUVA hat es immer als ihre vorrangige Aufgabe angesehen, aktiv und offensiv Arbeitsunfälle zu verhüten: etwa durch intensive Aufklärung über Gefahren am Arbeitsplatz, Information oder Motivation der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, durch Forschung oder durch vorbeugende Betreuung von besonders bedrohten Versicherten”. Ebenfalls © OTS0198 2008-12-19 Das sind alles leere Worte, einfach nur blah, blah, sich aufblähen, sich wichtig machen, das können sie gut. Das Beispiel der vier Vollgummireifenmonteure spricht eine andere Sprache.

30) Komm.Rat Renate Römer will die Aktion “Baba und fall net” fortsetzen. Damit soll der Gleichgewichtssinn der Bürger trainiert werden. Gut so, wenn es etwas bewirkt. Aber das ist zu wenig. So eine Kampagne einmal im Jahr, “verpufft” sehr schnell und läßt das “Präventionsmäntelchen” das sich die AUVA damit seit Jahren umhängen will, schnell verblassen. In einem Qualitätsbericht der AUVA von 2008 heißt es: * “Unsere Mitarbeiter selbst sind am geeignetsten, so die Qualität ihrer Leistungen zu beurteilen”. * “Kontrolle demotiviert auch engagierteste Mitarbeiter und führt zu einer Verfälschung eben jener Daten und Fakten, die für die Qualitätsbeurteilung verwendet werden sollen”. * “Jeder auftretende Fehler ist als Schatz zu betrachten, den es zu heben gilt: er macht Verbesserungspotentiale sichtbar!”. * “Um Probleme bearbeiten zu können, ist nicht die Frage „Wer ist schuld?“ sondern die Frage „Was ist schuld?“ zu stellen”.

31) * “Die Mitarbeit in der QS [Qualitätssicherung] soll freiwillig und sanktionslos erfolgen”. Bei solchen “Leitfäden” der Qualitätsarbeit wundert man sich dann auch gar nicht mehr, wenn nichts “weitergeht” in dieser Anstalt. Am 09. September 2009 ließ Schelling im Presseclub Concordia aufhorchen. Es berichtete der © 2009 Springer-Verlag GmbH, Ärzte Woche 37 / 2009. “Krankheitsfälle zu bezahlen, sei die ureigenste Aufgabe der Krankenkassen und gesetzlich verankert”, sagte Hauptverbandsvorsitzender Dr. Hans Jörg Schelling zur Verteidigung der Kassen. “Wir wollen aber dahin kommen, Gesundheitsmanagement statt Krankheit zu bezahlen. Das Problem: Prävention koste Geld, Prophylaxe koste Geld. Der Gesetzgeber müsse klarmachen, wer für Prävention zuständig ist”. Da testet schon der ehemalige Obmann der AUVA an, ob sich mit diesem “Schachzug” die AUVA aus ihrer Präventions-Verantwortung stehlen könnte.

32) Aber zurück zur Frau Kommerzialrätin. Wie erfolgreich war sie mit ihrer “emsigen” Arbeit? Der Standard gibt darauf Antwort. AUVA-Obfrau Römer tritt nach vernichtendem Prüfbericht zurück. Wien - Die Obfrau der Unfallversicherungsanstalt (AUVA), Renate Römer, war sich noch vor drei Wochen trotz eines kritischen Prüfberichts des Gesundheitsministeriums keiner Schuld bewusst. Damals dachte sie auch nicht daran, sich zurückzuziehen. In einem Statement auf Anfrage schrieb sie von “unberechtigten Vorwürfen”, die zu entkräften es höchste Zeit sei. Nun tritt Römer doch zurück beziehungsweise einen neuen Job an. Sie wird mit 1. November Sonderbeauftragte der Wirtschaftskammer für die Berufsmeisterschaften (“Euroskills”, “Worldskills”), wie WKO-Präsident Christoph Leitl am Donnerstag bei einem Pressegespräch mitteilte. Jüngste Vorwürfe über Ungereimtheiten in der AUVA mit einem Budget von 1,3 Milliarden Euro hätten damit nichts zu tun, versicherte er. Leitl: Alles sauber.

33) Es sei “klargestellt worden, dass rechtlich alles in jeder Hinsicht korrekt” abgelaufen sei, sagte Leitl. Es gebe keinerlei Zusammenhänge zwischen Römers Abgang und den Vorwürfen, ergo sei auch “schlechtes Gewissen” sicherlich nicht der Grund. An der AUVA sei “nächstes Jahr eh ein Wechsel” angestanden, der werde nun eben früher vollzogen. Der vom Gesundheitsministerium erstellte Prüfbericht spricht eine andere Sprache als der Wirtschaftskammerchef. Römer wird vorgeworfen, mehrere Aufträge ohne Ausschreibung vergeben zu haben. Besonders pikant ist eine Zahlung von 89.000 Euro an ihren Lebensgefährten, nachdem Römer den Auftrag “mündlich erteilt” habe, wie es im Bericht heißt. Später erfolgten weitere Zahlungen. Zahlungen an einen VP-nahen Verein.

34) Da die Vergabe somit nicht den Vorgaben entspreche, sollen Rückforderungsansprüche an die Obfrau gestellt werden, meinen die Prüfer in ihrem Rohbericht, der derStandard.at exklusiv vorliegt. Ebenfalls refundieren soll Römer demnach private Fahrten mit dem Dienstwagen sowie Kosten für Managementkurse, an denen ein externer Mitarbeiter auf ausdrücklichen Wunsch Römers teilnahm. Zudem brachte der Prüfbericht ans Licht, dass der ÖVP-Abgeordnete Werner Amon eine Zuwendung der AUVA von 40.000 Euro für den Verein “Sicherheitsagentur” durchsetzte, dessen Gründungsmitglied er war.
http://www.derstandard.at/2000007502319/AUVA-Roemer-tritt-zurueck

35) Zur Abwechslung werde ich wieder einmal den “Chef” des Vollgummireifenmonteurs zu Wort kommen lassen. Der Job dieser Arbeiter ist beinhart. Hantiert man mit Autoreifen (Luftreifen) den ganzen Tag, kann das schon anstrengend sein. Aber jetzt stelle man sich vor, diese Reifen sind aus Vollgummi. Die haben ein ungeheures Gewicht. Werden die Altgummireifen von den rostigen Felgen abgepresst, ergibt das mit dem Bremsbelagstaub eine fürchterliche Mischung die, diese tapferen Arbeiter einatmen müssen. Diesen Job halten die Leute auch nur ein paar Jahre durch. Die körperlich Angeschlagenen Arbeiter werden so alle 2 bis 5 Jahre nach den ersten unvermeidlichen Krankenständen ausgemustert. Der Unternehmer im O-Ton: “De paar Jahr werdns scho aushoiten und außerdem, des Orbeitsaumt schickt eh wieda neiche Leit”.

36) Heute im Gespräch: mit Lungenfachärztin Dr. Johanna Jauker Er: “Ich halte den Staub nicht mehr aus. Ich habe in den letzten zwei-drei Jahren bei meiner Arbeit als Vollgummireifenmonteur mindestens 20.000 schwere Staubunfälle erlitten!”, Sie: “Welche Unfälle?”, Er: “Wenn wir die alten, staubigen Vollgummireifen, mit einer Hochdruckpresse von der rostigen Felgen abpressen, dann gibt der alte Reifen irgendwann nach und klatscht unter einer enormen Staubentwicklung auf die Stahlplattform. Da hält man automatisch die Luft an, aber irgend wann muß man dann doch wieder einatmen, – diesen giftigen Staub!”. Sie: “Jetzt so ausführlich?, wir müssen schauen, daß wir weiterkommen!”, Er: “Aber Frau Doktor! das ist wichtig!”.

37) Die Lungenfachärztin redete ihn förmlich nieder: Sie: “Ich kann ausschließen, daß es heutzutage noch gefährliche Stäube im Arbeitsleben gäbe”. Er: “Aber zu dem Altgummistaub kommt auch noch der Bremsstaub von den Bremsbacken, ein richtiger Teufelstaub!”, Sie: “Aber, ich bitte sie!, dazu kann ich nur sagen, wo kein Gift, auch kein Unfall, ja, die Zeit, ich muß weitermachen, machen sie es gut!” Er: “Ja, ich werde es versuchen und noch schöne Tage!”.

38) Die AUVA-PräventionsberaterInnen & die steirischen Staubbekämpfer der OSBSE-Leoben. Es wurde schon beschrieben dass Schelling und Römer ganz begeistert waren von dieser “genialen!”, “Baba und fall net” Initiative. Fernsehen und Kinos brachten den “Spot” ein paar mal und das war es dann, hauptsächlich. Nein, das kann man so nicht stehen lassen. Die AUVA hat sogar PräventionsberaterInnen. Sie schreibt dazu: “Die Tätigkeit der PräventionsberaterInnen ist vielseitig, entsprechend etwaige technische Mängel und Gesundheitsgefahren festzustellen. Sie informieren und beraten in allen Fragen der Sicherheit und der Gesundheit am Arbeitsplatz, der menschengerechten Arbeitsplatzgestaltung und des ArbeitnehmerInnenschutzes”.

39) Ich habe schon im Jahre 2008 die AUVA aufgefordert diese “PräventionsberaterInnen” nach Korneuburg zu senden, um diesen Gummistaubunfällen nachzugehen. Warum dem nicht nachgegangen wird, kann mehrere Gründe haben. Da beschwert sich ein Reifenmonteur über Staub. Die AUVA: Was machen wir jetzt? Da müssen wir erst beraten! Am besten wird es sein, wenn wir ihn erst einmal von unseren steirischen Staubbekämpfern telefonisch befragen lassen. So war es dann auch. Es kontaktierte mich die Technische Abteilung der OSBS von Leoben aus, per Telefon. Sie befragten mich etwa 10 Minuten zu den Staubunfällen. Seitdem habe ich nie wieder etwas von ihnen gehört.

40) Wahrscheinlich ahnten sie schon, daß dieser Industriegummistaub aus sehr gesundheitsschädigenden Stoffen bestand. Aus meiner Beschreibung wußten sie ja, aus was er sich hauptsächlich zusammensetzte. Also liebe OSBS, wer hat euch da eingebremst? Diese Staubunfälle sind hauptsächlich auf einem Lastwagen unter einer Plane passiert. Einer sogenannten mobilen Reifenpresse, wo Altvollgummireifen samt dem Dreck, der sich so im laufe der Zeit angesammelt hat, unter enormer Staubentwicklung, mit großem Druck, hydraulisch von den teils verrosteten Eisenfelgen abgepresst werden. Daß so ein Lastwagen, ohne Staubabsaugung “problemlos” amtlich angemeldet werden konnte, macht es nicht besser. Würde die akkreditierte Sicherheitstechnische Prüfstelle (STP) diese mobile Reifenpresse nach internationalen Normen prüfen, na dann gute Nacht.

41) Wer wurde noch in die “Schlacht” geworfen? Diese scène spielt in der Ordination des Herrn Dr. Ernst G. Kohout. Also kurz gesagt: Die Untersuchung lief fast spiegelgleich ab, wie die bei Dr. Vetter. Ich erzählte ihm auch die meisten, meiner größten körperlichen Probleme. Daß ich vorher auch beim Dr. Vetter war, schien er schon zu wissen. Als ich den Gummistaub erwähnte, merkte ich sofort wie ihm das unangenehm war. Weitere Versuche den Gummistaub anzusprechen wurden vom Herrn Medizinalrat vehement abgeblockt. In Folge wies er mich an, den Oberkörper frei zu machen und vor das Röntgengerät zu treten.

42) Ich sagte ihm, daß ich es schön langsam satt habe, immer wieder geröngt zu werden, da es sowieso schon etliche Bilder von meinen Lungen gäbe. Ich wand ein, daß ich jedes mal nach einem Röntgen, stark verstärkte Hitze und ein knistern in den Lungen verspüre, wie wenn sich das Gewebe auflösen würde. Vergleichbar mit Schaumbläschen, die an der Luft zerplatzen. Aber es nützte nichts, er brauche das für sein Gutachten. Ok., also dann zum wiederholten Male, diese für mich sehr schmerzhafte Prozedur. Als ich mich entschuldigte, weil ich mit meinem schweißnassen Rücken das Röntgengerät feucht gemacht hatte, dachte ich mir, es wäre vielleicht wichtig, ihm von meinem übermäßigen schwitzen zu erzählen. (ungefährer Wortlaut) “Seitdem ich mit diesen Gummistäuben in Kontakt war, schwitze ich wie wahnsinnig.

43) Das Bett in dem ich liege, ist vom Schweiß immer nass und feucht. Wenn ich dann irgendwann aufs WC muß, und Zugluft meinen Körper streift, dann verwandelt sich das schwitzen in eisige Kälte und ich fröstle von einem Male zum anderen. Wenn ich mich warm anziehe, schwitze ich noch mehr, wenn ich wenig anhabe, dann ziehen kalte Schauer über den Rücken. Dadurch bin ich fast das ganze Jahr verkühlt und habe oft ein steifes Genick”. “Und wegen dem wollns in Pension gehen?, wir bestimman, wos no Orbeiten kennan” antwortete letztlich der Herr Dr. Ernst G. Kohout. Einen Nachtrag hätte ich noch. Bei der Durchsicht der Papiere stach mir ein schriftliches Angebot Kohouts an die schon in 8), 9), 10) & 11) erwähnte Richterin, Mag. Andrea Mayrhofer ins Auge. Am 21.05.2013 schrieb Gutachter Dr. Ernst G. Kohout ganz offen an das Arbeits- und Sozialgericht: “Er kann er dem Gericht eine unabhängige oder objektive Gutachtenserstattung garantieren”.

44) Von der “Koryphäe” Burghuber, wurde schon in 8), 9), 10) & 11) berichtet. Die “Koryphäe” Vetter wurde auch schon in 20), 21), 22) & 23) abgehandelt. Letztendlich schickten sie den Vollgummireifenmonteur zum Psychiater. Einige Freunde witzelten, unter anderem: “Pass auf, dass du nicht statt den Staubmasken ein Zimmerchen in Steinhof bekommst!”. Doch welcher Psychiater wurde für diesen “aufsässigen Arbeiter” ausgewählt? Es war eine Sie. Die Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie, DDr. Gabriele Wörgötter. Sie war immer die Frau der Wahl, wenn es es um ganz “heikle Fälle” ging. “Österreich kann froh sein, so eine Koryphäe zu haben!”, war zu lesen.

45) Mit gemischten Gefühlen begab er sich in die Ordination Wörgötters, die in einem ruhigen Viertel in Wien-Wieden zu finden war. Etwas unwillig trat er diesen demütigenden Gang an. Es war alles sehr nobel eingerichtet. Ein bisschen überladen, wie ich fand. Es kam mir wie ein gemütlich ausgestattetes Knusperhäuschen vor. Die kleinwüchsige Fachärztin passte perfekt in das Ambiente. Sie gab mir ganz kurz Zeit, um ihr, von meinem Arbeitsleben zu berichten.

46) Da fährt jemand mit einem Lastwagen von Firma zu Firma. Dort werden alte Vollgummireifen, hauptsächlich von Gabelstaplern, abmontiert, dann auf den Lastwagen gehoben, wo sie unter einer Plastikplane auf ein paar m² Ladefläche, hydraulisch mit großem Druck und verheerender Staubentwicklung abgepresst werden. Die Vibrationen des Vollgummireifen beim abpressen von der oft rostigen Eisenfelge lassen den Staub im Lastwagen so richtig aufwirbeln. Schnell sind die paar Kubikmeter Luft in diesem Lastwagen, voll mit diesem gefährlichen Industriegummistaub, der sich je nach Branche ändert. Wenn dann der Druck zu groß wird und der Vollgummireifen nachgibt, dann klatscht er auf den Abpressteller. In diesem Moment hält man am besten den Atem an und wartet mit geschlossenen Augen die folgende Staubwolke ab, die sich langsam im Lastwageninneren absetzt.

47) Die größeren Partikel zumindest. Doch wenn zuweilen mehr Licht in das Lastwageninnere dringt, kann man sehen, daß immer, solch ein Schleier von thorakalem Schwebstaubes sich in der “Luft” befindet. Durch diese schwere Arbeit kann man aber die Luft nicht lange anhalten. Ein paar Sekunden später atmet man schon wieder den Staub ein. Es mutet skurril an, aber die Lunge dieses Mannes ist quasi eine Luftreinigungsanlage in diesem staubdurchdrungenen Lastwagen. Unter dieser Plastikplane müssen die Arbeiter stundenlang, ohne Atemmasken oder irgendeiner Staubabsaugung, ihre Arbeit verrichten. Diese Arbeiter sind dem gesundheitsschädlichen Altgummistaub hilflos ausgeliefert.

48) Meine Bitte, uns etwas mehr Zeit zu geben, daß wir die Reifen vor dem Abpressen ein wenig abwaschen könnten, um so die Staubentwicklung ewas zu minimieren, wurde vom “Chef” verworfen: “So vü Zeit hamma net, wir müssen schaun daß wos weitergeht!”. In der Adventzeit, als einmal die Gelegenheit günstig war, bat ich den “Chef”, ob uns denn nicht der Weihnachtsmann, vier Atemschutzmasken bringen könnte. Der Unternehmer lehnte meinen Wunsch nach Staubschutzmasken mit den Worten ab: “Na, des geht net, wia schaut des denn aus, wenn da alle wia im Kriag mit de Masken herum rennan. Des kennans vagessn, des moch ma net!”. “Wir setzen sie eh nicht im Büro auf, aber auf dem Lastwagen brauchen wir unbedingt einen Atemschutz!”, antwortete ich.

49) Darauf der “Chef”: “Die Welt ist kein Ponyhof, jetzt hörns amal zua. Ich hab auch klein bei Goodyear angefangen und schau, was in der Zeit draus worden ist. Den Staub hat’s immer schon gebn und den wirds ah in der Zukunft gebn. Da wirst du nichts dran ändern. Sie wissen ja net mit wem sie sich da anlegen. Nur nichts anzünden. Schlafende Hunde soll man nicht wecken. Ich brauch an Orbeita und kan Revoluzzer”. Als dann auch sein Schwiegersohn dazukam, ließ der, es sich nicht nehmen, abschließend noch zynisch einzuwerfen: “Was wüst eigentlich, der Staub mocht eich nur härter”.

50) Doch diese Tatsachenschilderungen ließen die Star-Psychiaterin ganz kalt. Auch sie wollte von dem Staub nichts hören und nichts wissen. Nicht die geringste Hilfe war von ihr zu erwarten, das zeigte sie ganz offen und ungeniert. Das gipfelte darin, daß sie bei mir nur eine Somatisierungsstörung feststellen wollte. Somatisierungsstörungen sind körperliche Beschwerden ohne organisch fassbaren Befund, die zu andauernden Klagen und Arzt-Konsultationen führen. Obgleich der Patient hartnäckig anderer Meinung ist, handelt es sich hier nicht um ein „mehrschichtiges organisches Leiden“, sondern um eine seelische Störung. Also der Kläger ist nicht invalid im Sinne des Gesetzes.

51) Die Pychiaterin, die Koryphäe, Wörgötter wollte unmissverständlich festgestellt haben: Kein organisches Leiden, sondern nur eine seelische Störung hätte ich. Wenn ich daran denke, wie viele wichtige Gutachten die im Laufe ihrer “Karriere” schon abgegeben hat, einfach unglaublich! An der Richtigkeit und Vollständigkeit, des völlig schlüssigen Sachverständigengutachten Wörgotters gab es für den Senat keinen Grund zu zweifeln, schrieb Richterin, Mag. Sonja Meißl-Riedl.

52) So kommen wir nun automatisch zu den nächsten, verlässlichen, RichterInnen. Frau Mag. Sonja Meißl-Riedl & Herrn Mag. Henry Goldmann. Magister Goldmann lehnte die Untersuchung der Gummistäube mit einem äußerst selbtzufriedenen Gesichtausdruck ab. Magistra Meißl-Riedl lehnte ebenfalls die Untersuchung der Gummistäube vehement ab. Sie, mit den etwas “schnippisch” klingenden Worten: “Wir haben da kein Labor !”. Soviel zu den verlässlichen RichterInnen.

53) Da man anscheinend nur eine Woche lang zu einem bestimmten Thema kommentieren kann, muß ich heute im Brandstetter-Ordner weitermachen. Aber was hat der Brandstetter mit diesem daschlogenen Fall zu tun? Siehe auch 59) + 66). Auf jeden Fall war Wolfgang Brandstetter von 2013 bis 2017 Justizminister! Ernst Strasser der ehemalige Innenminister wurde 2013 in erster Instanz zu vier Jahren unbedingter Haft verurteilt. Aber wie so oft bei Promis, wurde es nur ein halbes Jahr, plus 16 Monate Fußfessel. Aber was hat Strasser, und sein damaliger Rechtsanwalt mit diesem daschlogenen Fall zu tun? Ich könnte mir gut vorstellen, dass Strasser etwas gutzumachen hatte. Aber da muß ich jetzt ein bisschen ausholen.

54) Da der Arbeiter nicht reich war, musste er immer wieder um Verfahrenshilfe ansuchen. Die Rechtsanwälte, Dr. Helmut Engelbrecht, Dr. Clemens Ludwig Hartenau und Dr. Romana Zeh-Gindl waren für meine Begriffe nicht sehr hilfreich. Letztlich wurde mir der Rechtsanwalt, Herr Dr. Michael Wukoschitz als Verfahrenshilfe zugewiesen. Ich war höchst erfreut, dass ich endlich einen engagierten Rechtsanwalt bekam. Er meinte, das können wir so machen, jenes werden wir wieder anders angehen müssen usw. Er legte sich ganz schön ins “Zeug”, wie man so schön sagt. Ich dachte mir, endlich hat da jemand begriffen, dass es da um etwas ganz wichtiges geht, dass sich da einer “profilieren” möchte.

55) Aber mit der Zeit entwickelte er eine Art “Eigenleben.” Er wollte nicht mehr machen, was ich für unbedingt notwendig hielt. Als wir uns wieder einmal trafen, brachte ich eine Menge ärztliche Befunde mit. Wir schauten uns die wichtigsten Gutachten und Unterlagen durch, um einen genaueren Überblick zu bekommen. Er war skeptisch: “Die Gutachter meinen, daß sie arbeitfähig sind, daran lässt sich nicht rütteln. Da gibt’s nichts zu gewinnen, die Gutachten sind eindeutig”. Ich erwiderte: “Dr. Burghuber und Dr. Munda haben je, eine schwerwiegende Falschaussage in ihren Gutachten gemacht. Speziell das Gutachten von Dr. Matulla strotzt vor bösen Anschuldigungen und Falschaussagen”. “Anschuldigungen und Falschaussagen?” fragte er zweifelnd. “Da müssen sie aber vorsichtig sein, es gibt da einen Paragraphen - Üble Nachrede”, fuhr Dr. Wukoschitz fort.

56) Ich antwortete darauf: “Ja, die Üble Nachrede. Da könnte ich ja auch sagen, die Frau Dr. Bettina Matulla verbreitet Unwahrheiten über mich, was dem Tatbestand der Üblen Nachrede entspräche”. Dr Wukoschitz: “Das müssen sie mir aber jetzt näher erklären”. So sprach ich weiter: “Also wenn die Frau Matulla gleich am Anfang ihres Gutachten fälschlich behauptet, daß ich 60 bis 80 Zigaretten täglich geraucht hätte, so vermute ich, daß es sich in diesem Fall sehr wohl um eine böse Anschuldigung handeln kann, denn ich habe die AUVA im August 2010 um Auszahlung einer Versehrtenrente geklagt. Der Grund: Mindestens 20.000 Gummistaubunfälle bei meiner Arbeit als Vollgummireifenmonteur. Es könnte in diesem Fall, fälschlich angenommen werden, daß die 60-80 Zigaretten meine extreme Atemnot hervorgerufen haben und nicht der Gummistaub.

57) Nachdem wir die Gutachten der 3 Obengenannten Sachverständigen durchgegangen waren, bemerkte ich, daß mein Gegenüber noch immer in dieser negativen Grundstimmung verharrte. So fragte ich, ob es vielleicht für ihn ein Problem sein könnte, weil so viele prominente Namen in meinem Fall vorkommen. Pilnacek, Klomfar, Schelling, Römer, Vetter, Kohout, Burghuber, die Psychiaterin Wörgötter und wie sie alle heißen.

58) “Ich bin mit diesem Staubskandal vielen prominenten Leuten auf die Zehen gestiegen. Ja, so schaut es aus. Aber es muß sein. Es kann ja nicht sein, daß wir da mit dem Altgummistaub vergiftet werden und die Unternehmer werden immer reicher. Die Vollgummireifenmonteure brauchen bei ihrer gefährlichen Arbeit unbedingt Atemschutzmasken. Dafür kämpfe ich. Also nochmals, es geht da um einen Staubskandal, den die AUVA und PVA “unter der Decke” halten wollen. Ich kann verstehen, wenn ihnen das zu “steil” ist und sie aussteigen wollen, sagte ich zu Dr. Wukoschitz”. “Aber nein, keineswegs. Ich kann schon einiges aushalten”, versicherte mir daraufhin Dr. Wukoschitz.

59) Als ich eines Tages den Standard las, sprang mir der Name Wukoschitz ins Auge. Dr. Michael Wukoschitz vertritt den ehemaligen Innenminister Ernst Strasser bei einem Prozess in Salzburg. Das hat mich zutiefst erschüttert. Das fuhr ein wie eine Bombe. Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Nach all den Jahren was ich mit dieser Zwei-Klassen-Justiz erleben musste, nun diese tiefe Enttäuschung. Ich bin vom Fußfessel-Strasser-Anwalt ausspioniert, ausgehorcht worden. Der tiefe, schwarze Staat zeigte mir nun eindringlich, wie man mit “aufmüpfigen Arbeitern” fertig wird. Ihnen zeigt, wer der “Herr” ist. Dass Justizminister Brandstetter davon nichts “mitbekommen” hat, ist wirklichkeitsfremd.

60) Gehen wir doch noch einmal zurück, zu den Kapiteln 8) und 9), wo die Richterin Mag. Andrea Mayrhofer ihr wahres Gesicht zeigte. Wie gesagt, war es noch eine gute Viertelstunde bis zum Verhandlungsbeginn. Empört über diesen Vorgang notierte ich mir das erlebte. Als Herr Wukoschitz kurz vor Verhandlungsbeginn eintraf, erzählte ich ihm sofort von diesen skandalösen Vorgängen. “Wie die geredet hat, das war ja eine richtige Brandrede. Die Leute da drinnen haben sich voll amüsiert über mich. Die Richterin ist voll befangen, befangener geht es gar nicht. “. Da wir schon in den Verhandlungssaal mußten, antwortete er nur: “Wir lassen es lieber darauf ankommen, ob sich die Richterin neuerlich zu unbedachten Äußerungen hinreißen lässt”.

61) “Das wird sie aber vielleicht nicht wieder, wir müssen jetzt etwas unternehmen”, antwortete ich schon etwas genervt. Es war so mühsam mit diesem Herrn Wukoschitz. Also, wenn ich als “Nichtjurist” sogar erkennen kann, daß so eine Ansprache, (vor dem Senat, den Sachverständigen, deren Rechtsanwälten und Lobbyisten der Versicherungen) nicht zulässig sein kann, dann hätte eine unabhängige Rechtshilfe sicher meinem Ablehnungsrecht zugestimmt und mir geraten, sich ja nicht, auf eine Verhandlung mit dieser, vermutlich befangenen Richterin einzulassen.

62) Als dann die Verhandlung im Arbeits- und Sozialgericht Wien begann, versuchte ich, “auf eigene Faust”, ohne auf den wohlmeinenden Rat des Herrn Wukoschitz zu hören, mein Recht auf auf einen fairen Ausgang des Verfahrens zu wahren. Ich meldete mich sofort zu Wort und zweifelte zur Überraschung aller Anwesenden, die Unbefangenheit der Frau Richterin, Mag. Andrea Mayrhofer an. Ein Laienrichter schlug die Hände über dem Kopf zusammen und ließ sie auf seinen Schädel sinken. Die Richterin fragte deutlich gereizt meine “Rechtshilfe”, ob er dies stütze ? Zögernd bejahte Dr. Wukoschitz. Ich wollte das notierte, nun im Gerichtssaal vorlesen. Nach ein paar Wörtern unterbrach mich die Frau Rat und meinte, das hätte der Herr Rechtsanwalt vorzulesen.

63) So übergab ich Herrn Dr. Wukoschitz das Blatt Papier mit diesem Tatsachenbericht: “Da kommt der dann wieder mit seinem Staub daher. Diesmal hat er sogar einen Anwalt mit, der wird ihm aber auch nichts nützen, denn wir haben ein Gutachten vom Sachverständigen Burghuber, das besagt, daß er noch genug Luft zum atmen hat. Da wirds wohl wieder nichts mit der Untersuchung der Gummistäube und des Schachterl mit seinem Staub habe ich auch nicht mit, das tut mir jetzt aber leid”. Wukoschitz begann langsam und bedächtig vorzulesen. Aber nach kurzer Zeit bemerkte ich perplex, daß er mein gehörtes und niedergeschriebene, gekürzt und völlig verfremdet vorträgt.

64) „Nun kommt wieder der Herr Kläger mit den Stäuben. Diesbezüglich gibt es ein Gutachten Dr. Burghuber, das dem Kläger volle Arbeitsfähigkeit attestiert. Die vom Kläger vorgelegten Gummistäube im Schachterl seien jetzt nicht beim Akt, dies sei bedauerlich.“ Ich dachte, ich höre wohl nicht recht und wollte einen Einspruch dagegen machen. Doch die Richterin ließ mich nicht zu Wort kommen und beendete verärgert, vorzeitig, die Verhandlung. Diese gekürzte und stark verharmlosende “Wukoschitz-Version” wurde vom Gerichtstonband als Protokoll “Original” aufgenommen und ist später mehrmals als “Beweis” verwendet worden, daß die Richterin mit dieser Aussage auf keinen Fall, befangen sein kann. Soviel zu Wukoschitz!

65) Noch kurz ein paar Worte zur Befangenheit. Bei der Prüfung allfälliger Befangenheit – für die schon eine Besorgnis ausreicht, es könnten bei der Entscheidung andere als rein sachliche Motive eine Rolle spielen, (5 Ob 237/01s; 9 ObA 94/04w) – nicht nur auf den Sinngehalt von Äußerungen des betreffenden Richters abzustellen sondern auch deren konkrete Formulierung zu berücksichtigen ist. Erweckt diese bei objektiver Betrachtung den äußeren Anschein einer Voreingenommenheit, weil sie (zumindest: auch) darauf gerichtet erscheint, das Prozessvorbringen und -verhalten des Kl ins Lächerliche zu ziehen, so liegt nach dem anzulegenden strengen Maßstab (Klauser/Kodek, ZPO16, § 19 JN, E 6) Befangenheit vor, weil eine solche auch durch überschießende Sprache begründet werden kann (aaO, E 94).

66) Das voreingenommene Verhalten der Richterin zielte eindeutig darauf, den Kläger mit herabwürdigender Sprache ins Lächerliche zu ziehen und ihn zu Gunsten der AUVA- und ERGO Unfallversicherung, an seinen Rechten zu schädigen. Daß unter Justizminister Brandstetter solche “Sitten” einreißen konnten, zeigt uns nur, welche Wurzeln und seltsamen Blüten der Lobbyismus im Arbeits- und Sozialgericht Wien, treiben konnte. Man muß sich das einmal vorstellen, eine Richterin, der Senat, Sachverständige und deren Rechtsanwälte, lachend mit schenkelklopfenden Lobbyisten der Versicherungen, live, 20 Minuten vor Verhandlungsbeginn. Eine Schande ist das!

67) Nach mindestens zwanzigtausend schweren Gummistaubunfällen konnten meine Lungen nicht mehr. Es brannte immer mehr und der stechende, bohrende Schmerz nahm fürchterlich zu. Der Körper, geschunden vom Gewicht der Vollgummireifen spielte auch nicht mehr mit. Man empfahl mir, doch um eine Invaliditätspension anzusuchen. Daß es mich jetzt erwischt hatte, war nur eine Frage der Zeit. Ich hatte immer wieder in der Reifenfirma ATRA versucht, den Gummistaub wirksam zu bekämpfen, doch das verhinderte der von reinem Profitinteresse, getriebene Unternehmer, Gustav Mayer. Er kenne wichtige Leute und ich wisse gar nicht mit wem ich mich da anlege. Siehe Teil 49).

68) Hilfesuchend wandte ich mich im Jahre 2008 an die AUVA. Angesprochen auf die extrem hohe Staubbelastung bei der Arbeit der Vollgummireifenmonteure, antworteten mir die AUVA Ärzte der Chefärztlichen Station ganz unverfroren: “Des gibt’s net, was soll da schon sein?”. Daraufhin forderte ich die Einführung von Staub- und Atemmasken bei dieser staubigen Arbeit. Die AUVA Ärzte: “Ja, ja”. “Ich will, daß das Einatmen dieses giftigen Gummistaubs als Berufskrankheit anerkannt wird. Genauso wie Steinstaub, Metallstaub, Holzstaub, Asbeststaub und wie sie alle heißen”. Darauf besänftigend, die AUVA Ärzte der Chefärztlichen Station: “Ja, ja, das machen wir schon”. Passiert ist bis heute nichts!

69) Schade, dass ich mir im August 2008, die Namen der zwei Chefärzte nicht notiert habe. Am 18. November 2008 schrieb die AUVA: Bescheid: Unfall-Nr.: W 045601/BK Nach den Erhebungen, Befundungen und der Stellungnahme der Chefärztlichen Station wurden die bei Ihnen bestehenden Beschwerden nicht durch die berufliche Beschäftigung verursacht. Es liegt daher keine Berufskrankheit vor.
In einem Tätigkeitsbericht der Arbeitsinspektion 2004,
https://www.arbeitsinspektion.gv.at/Zentrale_Dokumente/Agenda/Taetigkeitsberichte/jb2004%5B1%5D.pdf
berichtet der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, Dr. Martin Bartenstein “….. haben wir uns zum Ziel gesetzt, die Zahl der Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Erkrankungen ständig weiter einzudämmen. Mein Dank gilt allen jenen, die Tag für Tag ihren Beitrag dazu leisten.

70) Auf Seite 64 wird ein 49-jähriger Arbeitnehmer beschuldigt, keine persönliche Schutzausrüstung getragen zu haben. Weiters soll er durchschnittlich 80 Zigaretten am Tag geraucht haben, wodurch das Risiko, eine bösartige Erkrankung der Lunge oder des Rippenfells zu entwickeln, laut Literatur um das Zehnfache erhöht wird. Diese 80 Zigaretten, siehe auch Kapitel 15), zieht sich wie ein roter Faden durch die Abwehrstrategie der AUVA! Noch einmal kurz zurück zu Bartenstein. Mit welcher besonderen “Leistung” ist er uns aufgefallen?
https://www.falter.at/zeitung/20030611/dolm-der-woche-m-bartenstein

71) Als einmal einer Ärztin meine blutverkrusteten Beine auffielen, kamen wir ins Gespräch über meine Arbeit. “Das seien immer wiederkehrende Abschürfungen und Quetschungen die unweigerlich mit der Arbeit eines Vollgummireifenmonteurs zusammenhängen. Meiner Meinung nach müßten eigentlich Schienbeinschützer für diese gefährliche Arbeit vorgeschrieben werden. Das sei aber gar nichts im Vergleich zu der starken Staubbelastung der ich ausgesetzt bin. Altgummistaub und Bremsabrieb, das halte ich nicht länger aus!”. “Das ist ja fürchterlich, da müssen sie etwas unternehmen” antwortete sie. Darauf ich: “Was glauben sie, was ich schon alles versucht habe. In der Firma haben sie sofort abgeblockt. Mit Atemschutzmaske wäre ich dann Schwerarbeiter und bekäme mehr Geld, was gar nicht geht. Warum ich als Vollgummireifenmonteur nicht automatisch Schwerarbeiter bin, ist ja auch nicht ganz logisch!”.

72) Darauf die Ärztin: “Ich kann mich auch nicht zu sehr hinauslehnen, aber einen Tipp kann ich ihnen schon geben. Schreiben sie doch einmal einen ausführlichen Bericht an das Arbeitsinspektorat, die werden sich der Sache annehmen”. Ein paar Tage später, im Juli 2008, sendete ich das Schreiben mit großer Hoffnung an das Arbeitsinspektorat ab. Das Schreiben an die Arbeitsinspektion Ai6 im Wortlaut: Sehr geehrte Damen und Herren vom Arbeitsinspektorat! Ich arbeite jeden Tag mit Staplern. Aber es ist nicht immer der selbe Stapler. Die Firma, ATRA, wo ich als Reifenmonteur arbeite, hat sich hauptsächlich auf den Reifenwechsel bei Industriefahrzeugen spezialisiert.

73) So kam ich beim Reifenservice, hauptsächlich in Wien, Niederösterreich und Burgenland, jeden Tag mit den verschiedensten Betrieben und deren Stapler in engste Berührung. Ein großes Problem ist, daß die Reifen der Elektrostapler sich elektrostatisch mit dem speziellen Feinstaub jedes verschiedenen Betriebes aufladen. Die [erste Staubwelle] wird mittels einsatzes eines Schlagschraubers aufgewirbelt. Dann werden meist die Schrauben mit einer Drahtbürste gereinigt, [zweite Staubwelle]. Anschließend sprüht man ein Antikorrosionsmittel über die Schraubenmuttern, [eine Aerosolstaubwolke steigt auf]. Beim Abpressen der Vollgummireifen entsteht die nächste Vollgummifeinstaubwelle die sich langsam im Lastwageninnerem absetzt. Die größeren Partikeln zumindest. Doch wenn zuweilen Sonnenschein in das Lastwageninnere dringt, kann man sehen, daß immer solch ein Schleier von thorakalem Schwebstaubes sich in der Luft befindet.

74) Dann muß man den Reifen wieder aufpressen und am Stapler montieren. Jetzt weiß man, daß man die verschiedenen Schnüre und Bänder, meist auch Plastikfolienmaterial, das sich zwischen Rad und Achse immer wieder verfängt und sich schließlich aufwickelt, mit Schraubenziehern, verschiedenen Zangen, Messern usw. zu entfernen hat, wobei wieder eine [Staubwolke] aufsteigt. Wenn ich alle Firmen besucht und alle Reifen gewechselt habe, dann hat sich im Laufe des Tages ein beachtlicher Schmutz und Staub im Lastwageninneren angesammelt. Die [vorletzte Staubwolke dieses Tages] erhebt sich, wenn ich nun mit Besen und Schaufel, so gut es halt geht, zusammenkehre. Sie läßt mich schnell das Lastwageninnere verlassen, hinten alles verschließen, um mich ins Führerhaus zu begeben.

75) Jetzt nochmals volle Konzentration, denn es gilt den Lastwagen sicher zurück nach Korneuburg zu bringen, wo dann noch die Altreifen abgeladen werden müssen, wo dann schon wieder eine [Altvollgummifeinstaubwolke] aufsteigt. Der Lastwagen wird jetzt noch mit den am nächsten Tag benötigten Reifen, beladen. Das wäre es dann für einen Tag gewesen. Da mir dieser Staub immer schon nicht ganz geheuer gewesen ist, so habe ich einmal den entstandenem Staub eines Tages, vom Lastwageninneren in ein Plastiksackerl abgefüllt, zu einer vielleicht späteren Analyse dieses giftigen alveolengängigen Feinstaubes. Da ich nun meinen Körper mit diesem “Teufelsstaub” vergiftet habe, ist es mir ein dringendes Anliegen: Daß in naher Zukunft, vor allen Wartungsarbeiten an Elektrostaplern, der Feinstaub abgesaugt wird.

76) Außerdem würde ich grundsätzlich vorschreiben, daß bei mobilen, aber auch bei fix montierten Reifenpressen, der gefährliche Feinstaub entsprechend abgesaugt werden muß. Bis heute habe ich von der Arbeitsinspektion Ai6, darauf keine Antwort bekommen. Der Verdacht drängt sich auf, daß auch das Arbeitsinspektorat nicht daran interessiert war, diesen Staubskandal zu thematisieren. Eigentlich unglaublich, diese Vorgänge. Gustav Mayer, 𝝅 und Freunde haben anscheinend ganze Arbeit geleistet. Aber mit was “brüstet sich” eigentlich diese “Behörde?”. Die Arbeitsinspektion ist die größte gesetzlich beauftragte Organisation zur Bekämpfung von Defiziten im Sicherheits- und Gesundheitsschutz bei der Arbeit in Österreich. Die Arbeitsinspektion gewährleistet den Schutz von Leben und Gesundheit der arbeitenden Menschen durch die Erfüllung ihres gesetzlichen Auftrags.

77) 𝝅 wurde nicht nur “Schutzpatron der Justiz” genannt, hauptsächlich galt er aber, als der “Schutzpatron der Versicherungen”. Die festen Bande wurden immer wieder bei exklusiven Veranstaltungen, siehe 17), 18) + 19), erneuert und fest geschnürt. Da ließ man sich nicht “lumpen”. Wenn man sich schon als “Elite” fühlte, sollte es schon ein würdiger Platz sein, wie etwa das Palais Esterházy. Feines Essen, beste Getränke, beeindruckende Prunkräume, eine private Bar, Executive Zimmer, eine Zigarrenlounge und ein Spielezimmer, da lässt es sich schon aushalten, wenn die Vorreiter der strategischen Kooperation in der Versicherungs- und Finanzbranche sich als gute Gastgeber präsentieren.

78) Bei meiner vorletzten Verhandlung am Arbeits- und Sozialgericht Wien, erschien 𝝅 noch höchstpersönlich als interessierter Zuhörer, im letzten Winkel des Verhandlungssaals. Der “Schutzpatron der Versicherungen” bei meiner Invaliditätsfeststellungsverhandlung, welch eine “Ehre”. Aber wie ich schon bei Vetter feststellen mußte, muß “hoher Besuch” nicht automatisch positiv gewertet werden. Im Gegenteil!, wenn sich der mächtige Sektionschef genötigt fühlt, seine wertvolle Zeit damit zu opfern, um einer kleinen Verhandlung beizuwohnen, muß schon gehörig “Feuer am Dach” sein.

79) Bei meiner letzten Verhandlung am Arbeits- und Sozialgericht Wien, überließ dann 𝝅 den Verhandlungssaal den Lobbyisten der Versicherungen. siehe 8) + 9). Die Richterin Mag. Andrea Mayrhofer aber, verpatzte in ihrer Überheblichkeit das Fest der Lobbyisten. Eigentlich ein Desaster! Aber man hat ja schließlich verlässliche Rechtsanwälte wie den Herrn Wukoschitz, der das dann schon irgendwie hinbiegen kann und muß. Eine kleine Anmerkung sei mir noch erlaubt. Am Anfang residierte meine Verfahrenshilfe noch in der lauten Mariahilferstraße. Am Ende meines Verfahrens übersiedelte sein Büro schon in eine angenehme Dachterrassenwohnung im noblen, ersten Bezirk.

80) Doch nun, noch einmal zurück zur umstrittenen Richterin. Mag. Andrea Mayhofer wurde schon öfter auffällig. Wichtig machte sie sich oft, zB.: Eine Mitarbeiterin hatte einem Wiener Medienmanager, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz vorgeworfen. Dieser klagte gegen den erhobenen Vorwurf der Mitarbeiterin. Da war Mayrhofer wieder in ihrem Element. Sie fragte die Beschuldigte, warum sie nicht gekündigt habe, “man wisse doch, wie es im Unternehmen zugehe”. Zu ihren Plänen, dass sie weiter moderieren wolle, sagte die Richterin laut dem Bericht: “Ich glaube, Sie träumen von warmen Eislutschern.”
https://www.diepresse.com/5946201/mediennetzwerke-kritisieren-richterin-fuer-aussagen-zu-sexueller-belaestigung
Soviel zur verlässlichen, “ehrenwerten”, Richterin Mag. Andrea Mayrhofer.

81) Ich könnte mich noch mit weiteren Ärzten näher beschäftigen, aber es stimmt mich traurig, daß jeder krampfhaft, nichts, von dem gefährlichen Gummistaub wissen wollte, Das ist ja wie in NordKorea! Ja, wenn 𝝅 und Norbert Vetter, die Linie vorgeben, dann wird sich keiner so leicht finden lassen, der die Koryphäe hinterfragt. Burghuber sagte einmal ungefragt zu mir: “Glauben Sie, ich habe Angst vor Dr. Vetter!”. [?] Weil es mich schön langsam mehr und mehr, nervt, schreibe ich nur mehr die Namen der restlichen Beteiligten hin, ohne sie näher zu bewerten. Dr. Skacel, Dr. Timmel, Dr. Leko-Mohr, Mag. Kummer, 1 Arzt der AUVA in St. Pölten, Kremser Landstraße 8 [Name unbekannt]. Und noch 2 Ärzte der AUVA in Wien, Webergasse 4 [Namen unbekannt].

82) Weil wir gerade bei den Ärzten sind, eine kleine Episode noch. Als ich noch “Vertrauen” zu Wukoschitz hatte, dachte ich mir, der will es zu etwas bringen: “Wie Sie sehen, alle wollen von dem Staub nicht wissen. Alleine in meinem Fall, sind schon fast 30 Leute darin verwickelt!. Wenn die AUVA das jetzt noch länger hinauszögert, läuft die Frist bei meiner Unfallversicherung ab, und die UNION, jetzt ERGO muß mir die 50.000 € nicht auszahlen. Das müssen wir verhindern! Wir zeigen die Leute nach § 278 + 278a, an. Die wollen die Staubmasken verhindern und mir das Geld nicht ausbezahlen!”. “Hinter Ihnen steht niemand, das können sie niemals alleine schaffen!”, “Aber vielleicht zu zweit?”, “Auch zu zweit könnten wir es nicht schaffen”. Wukoschitz war sehr froh, als das Thema beendet wurde.

83) Ein Kerproblem ist, dass die AUVA von der Arbeitgeberseite geführt wird. Was für die Versicherten nichts gutes bedeutet. Wie man im “daschlogenen Fall” gut sehen kann. Anfangs der 2000er Jahre wurden zig-Millionen Euro unter Klomfar und Schelling, "verspekuliert". Aber wohin nur?. Klomfar gab danach die Losung aus: “Wir müssen den Gürtel noch enger schnallen” Würde die AUVA von der Arbeitnehmerseite geleitet, was dringend notwendig wäre, dann hätten diese “4 Maxln” ihre 4 Staubmasken um je 147 Euro bekommen und gut wäre es gewesen. Aber was tut die AUVA?, Sie spielt den “starken Mann”. Die AUVA muß nach dieser 4-Staubmasken-Groteske, die über zehn, willkürliche Jahre andauerte, grundlegend reformiert werden.

84) Sollte der Autor, von “Ein daschlogener Fall”, von darin Genannten, wegen Rufschädigung geklagt werden und der Fall somit an die Öffentlichkeit gezerrt wird, dann kann man mit KI ganz schnell sagen können, ob es Verbindungen zum “schwarzen Netzwerk” gibt. Nach dieser groben Einschätzung der KI, wird dann die MI, die menschliche Intelligenz, weitermachen!

85) Vielleicht Zeit, ein Resümee zu ziehen. Anscheinend gibt es im tiefen Staat, einen verlässlichen Obduzenten, eine verlässliche Psychiaterin, verlässliche Fachärzte, verlässliche RichterInnen, verlässliche Rechtsanwälte, verlässliche Koryphäen.
Zur “harmlosen” ÖVP noch ein paar Worte. Eine Schlüsselpassage des „Pilnacek-Tapes“ ist für die ÖVP verheerend. Wer rechtsstaatliche Verfahren gegen die ÖVP nicht „odraht“, ist für den (ehemaligen) Nationalratspräsidenten Sobotka, ein „Versager“. Wer für die Partei nicht alles „daschlogt“, gilt als unzuverlässig!

86) Ja, die ÖVP hat seit Schüssel alles wichtige, schwarz eingefärbt. Ein Paradies für die “Familie”, sie kann praktisch ungestraft machen, was sie will. Bis jetzt, aber ich glaube in der Adventzeit wird das ÖVP-Kartenhaus zusammenfallen. So, nun will ich aber schön langsam zu einem Ende kommen. Jetzt fällt mir ausgerechnet noch der Andreas ein. Aber der Khol!. Er sprach: “Die Wende ist geglückt. Der schwarz-blaue Marsch durch die Wüste Gobi”. Er konnte aber auch sehr erregt, ganz anders sprechen:
“Ich habe schon öfters über Tod oder Leben entscheiden müssen!”. Da ging es um ein umstrittenes Servitut in der politischen Akademie der ÖVP!

Vielen Dank und alles Gute!